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Den Opfern ihre Namen geben. NS-„Euthanasie”-Verbrechen, historisch-politische Verantwortung und Erinnerungskultur
Berichte des Arbeitskreises, Band 7
Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation (Hg.)
256 Seiten
1. Auflage 2011
ISBN 978-3-86281-033-8
22,00 EUR
Band 7 der Berichte des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation dokumentiert die Frühjahrstagung 2011 des Arbeitskreises im Schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee.
Die Autorinnen und Autoren präsentieren – ausgehend von den Geschehnissen in Kaufbeuren-Irsee – regionale Forschungsergebnisse zu den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Bayerisch-Schwaben, Oberbayern, Stuttgart und Hessen, wobei ein Schwerpunkt auf der „Kindereuthanasie“ liegt. Darüber hinaus bietet der Band Informationen und Hintergründe zu aktuell brisanten Fragen: Sowohl die diskutierte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik als auch die Umgestaltung der Berliner Tiergartenstraße 4 werden thematisiert. Den „Euthanasie“-Opfern ihre Namen und damit auch ihre Individualität zurückzugeben, gehört zu den wichtigsten Anliegen des Arbeitskreises. Deshalb steht auch die umstrittene Anonymisierung der „Euthanasie“-Opfer im Zentrum der Diskussion. Abgerundet wird der Band durch eine Refl exion von Erinnerungskulturen in Kunst, Psychiatrie und Öffentlichkeit und von modernen Formen historischer Wissensvermittlung.
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