Grawitz, Genzken, Gebhardt. Drei Karrieren im Sanitätsdienst der SS

von Judith Hahn
543 Seiten
2. Auflage 2015
ISBN 978- 3-932577-56-7
29,80 EUR

Die drei ranghöchsten Ärzte im Sanitätsdienst der SS verfügten über Deutungsmacht und Befehlsgewalt im Bereich der medizinischen Wissenschaft und Praxis der SS. Sie bildeten SS-Ärzte aus, überwachten den Einsatz von SS-Sanitätseinheiten und organisierten Menschenversuche in Konzentrationslagern des „Dritten Reiches“. Die vorliegende Studie zeichnet die Karrieren der drei Ärzte nach und fragt, wie sie zu Tätern wurden.

Ernst Robert Grawitz (1899–1945): Internist, Reichsarzt SS und Polizei, Geschäftsführender Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, beging kurz vor Kriegsende Selbstmord. Karl Genzken (1885–1957): Marinearzt im Kolonialdienst und Ersten Weltkrieg, Chef des Sanitätsamtes der Waffen-SS, 1947 zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt, 1954 entlassen. Karl Gebhardt (1897–1948): Chirurg, Professor für Sportmedizin, Leiter der Heilanstalten Hohenlychen, Oberster Kliniker der Waffen-SS, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Grawitz, Genzken, Gebhardt. Drei Karrieren im Sanitätsdienst der SS

 

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