Alfred K. Treml: Mein entwicklungspädagogisches Tagebuch

von Ulrich Klemm, Annette Scheunpflug, Klaus Seitz (Hg.)
115 Seiten
1. Auflage 2004
ISBN 978-3-932577-60-4   
9,80 EUR

Der eigene Alltag ist Thema und Medium politischen, gesellschaftsverändernden Handelns. Im Alltag müssen sich die politischen Visionen bewähren. Und der Alltag ist der Ort, an dem Alternativen konkret erprobt und zukunftstaugliche Kompetenzen erlernt werden können. Die Tagebuchnotizen des Erziehungswissenschaftlers Alfred K. Treml führen diese zentralen entwicklungspädagogischen Einsichten anschaulich vor Augen. Der Vor-Denker und Pionier der Entwicklungspädagogik hatte die Leser und Leserinnen der Zeitschrift für Entwicklungspädagogik in den Jahren 1979 bis 1984, und damit der Hochzeit der Alternativbewegung, an seinen alltäglichen Lernerfahrungen teilhaben lassen: Von der Sache mit dem Streusalz, vom Kompostieren und vom Brot backen ist ebenso die Rede wie von fantasievollen Protestaktionen gegen die Atomenergie und dem Alltag an der Universität. Und jedes Mal: Eine Anregung für den Leser zur Erkenntnis des Politischen im Alltag. Die eindrucksvollen Zeitdokumente aus einer wichtigen Epoche der deutschen Nachkriegsgeschichte werden in diesem Band neu und erstmals gesammelt aufgelegt. Sie irritieren in einer Gegenwart, in der die Trennung des Privaten vom Politischen wieder zur bequemen Selbstverständlichkeit geworden ist.

Alfred K. Treml: Mein entwicklungspädagogisches Tagebuch

 

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