Karl Foos (Hg.): Ulm – Bauten der 50er und 60er Jahre


Karl Foos (Hg.): Ulm – Bauten der 50er und 60er Jahre

Artikel-Nr.: 978-3-932577-79-6

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Karl Foos (Hg.) 

Ulm – Bauten der 50er und 60er Jahre

unter Mitarbeit von Walter Berger, Günter Dittmann, Wolfgang Eisele, Karl Foos, Jörg Freyberger, Walter Güßmann, Fritz Schäfer, Martin Stroheker, Christian Guther

ISBN 978-3-932577-79-6 /120 Seiten / 2010 / 17,80 Euro

 

Inhalt

Dem Engagement einiger Ulmer Architekten ist es zu verdanken, dass die 50er und 60er Jahre-Architektur ihrer Stadt nun in einem Buch gewürdigt wird. Anlass dazu gab der drohende Abriss des Justizhochhauses in Ulm. Dieses Gebäude, das Anfang der 60er Jahre erbaut wurde, befindet sich offenbar in einem desolaten Zustand: „Die Mitarbeiter behelfen sich mit Klebeband und Handtüchern, um Kälte und Feuchtigkeit draußen zu halten“ (Schwäbische Zeitung vom 07.01.2010). Gleichwohl handelt es sich bei dem Justizhochhaus nach Auffassung der Architekten um ein Kulturdenkmal, das unbedingt gerettet werden sollte. Daher wollen sie nicht nur die Ulmer Bevölkerung für den Wert dieses Gebäudes und seiner Zeitgenossen sensibilisieren. Denn Ulm hat noch so einige Juwele aus den 50ern und 60ern zu bieten, seien es Reihenhausgruppen, Schulen oder Kirchen. Die Architekten haben sie mit Fotos – in der Regel aus der Entstehungszeit - und Stichworten dokumentiert, Grundrisse findet man allerdings nur selten und teilweise auch nur als Skizze. Um so mehr ermuntert die Lektüre, selbst auf Entdeckungstour zu gehen: die Standorte der Gebäude sind in einer Übersichtskarte vermerkt. So ist das Buch eher ein Architekturführer der besonderen Art als eine architekturgeschichtliche Abhandlung. Vor allem aber ist es die Leistung der Dokumentation, die auf dem persönlichen Einsatz der Architekten gründet, die Anerkennung verdient. Sie haben der Stadt Ulm schließlich zu einer Übersicht über ihre architektonischen Zeugnisse der Nachkriegsmoderne verholfen.
Katja Glücker / 08.09.2011

 

 

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